Erdwärme
Ab einer Tiefe von 10 m hat das Erdreich eine konstante Temperatur
die zum Erdmittelpunkt alle 33 m im Mittel um 1 C°ansteigt. Diese
konstante Temperatur wird durch die Sonde optimiert aufgenommen
und erhöht den Wirkungsgrad.
Des weiteren speichert das Erdreich eingestrahlte Sonnenenergie.
Sie wird entweder direkt in Form von Einstrahlung oder indirekt in
Form von Wärme aus Regen und Luft vom Erdreich aufgenommen.
Die im Erdreich gespeicherte Wärme wird über senkrecht verlegte
Wärmetauscher, sog. Erdsonden gesammelt. Die Sondenlöcher werden
mit moderner Bohrtechnik bis maximal 200 m tief in das Erdreich
gebohrt. Bei Bedarf kann die Sondenlänge auf mehrere Bohrungen
aufgeteilt werden. Danach werden die Sonden aus PE-100 Rohr
eingesetzt und mit einer der Geologie angepassten Suspension verpresst.
Ablauf einer Sondenbohrung

Im Erdreich werden eine
oder mehrere Bohrungen
in den Tiefen zwischen 50
und 200 m erstellt.
Je nach örtlichen Ge-
gebenheiten, erstellen
wir die Bohrungen mit
einer Bohranlage auf LKW.

Für schwer zugängliche
Grundstücke z.B. kleine
Gärten, benutzen wir
eine Minibohranlage
auf Gummiraupen.

In diesen Bohrungen
werden Erdwärmesonden
sach-u. fachgerecht
eingebaut und mit einem
Wärmeträgermedium
(Sole) befüllt.

Die Sole zirkuliert durch
die Sonde und nimmt
dabei die Erdwärme auf,
die sie an die Wärme-
pumpe abgibt.

Die Zuleitungen werden
dann durch den Leitungs-
graben, direkt in das Haus
bis zur Übergabestelle
verlegt.

Anhand der verschiedenen
Erdschichten wird später
das Schichtenverzeichnis
erstellt.
Die Leistungsdaten der Wärmepumpenanlage werden durch Ihren
Heizungsbauer nach Gegebenheiten des Hauses festgelegt. Wir,
als Bohrunternehmen berechnen anhand der Daten Ihres Heizungsbauers
und den zu erwartenden geologischen Erdschichten am Bohrpunkt
die Anzahl und die Tiefe sowie die Länge der Erdwärmesonden.
Für die Durchführung und Planung der Bohrarbeiten benötigen Sie
eine Genehmigung von der für Sie zuständigen Wasserbehörde
des Kreises. Eine Brunnenbohrung ist dabei nur anzeigepflichtig.
Diese Genehmigung nach § 7 Landeswassergesetz beantragen wir
für Sie.
Wir arbeitet die Wärmepumpe?
1. Verdampfen
In einem Wärmetauscher (Verdampfer) nimmt das flüssige Kältemittel
Energie von der Wärmequelle, Erde, Wasser oder Luft auf und verdampft mit zunehmender Temperatur.
2. Verdichten
In einem Kompressor wird unter Zufuhr elektrischer Energie das
nun dampfförmige, aber noch kalte Kältemittel verdichtet und
dadurch erhitzt. Das Kältemittel verlässt als sogenanntes Heißgas
den Verdichter.
3. Verflüssigen/Kondensieren
Das Heißgas gelangt nun in den Verflüssiger, gibt Energie an
das Heizsystem ab, kodensiert und verlässt als warmes,
flüssiges Kältemittel den Kondensator. Das Heizwasser wird
dadurch auf 35-40 Grad erhitzt.
4. Entspannen
Das warme, flüssige Kältemittel wird zum Expansionsventil
transportiert. Im Expansionsventil wird der Druck abrupt
gesenkt. Die Temperatur des Kältemittels nimmt dadurch
ohne Abgabe von Energie ebenfalls schlagartig ab.
Das kalte, flüssige Kältemittel wird dem Verdampfer
zugeführt und der Kreislauf beginnt von neuem.
Mit einer Wärmepumpe senken Sie Ihren Engergieverbrauch
zum Heizen bis zu 75%.

